Fachgeschäfte für Schreibwaren müssen sich zum Anfang eines jeden Schuljahres darauf vorbereiten, dass Massen von Eltern mit ihren Zetteln in ihre Geschäfte stürmen. Oft eine ganze Seite lang ist die Liste der Anschaffungen, die nun zu tätigen sind. Die Verkäufer haben dann eine stressige zeit vor sich, in der sie die Listen abzuarbeiten haben, und zwar von Ladenöffnung bis Feierabend. Die letzte Ferienwoche der Sommerferien und die erste Woche des neuen Schuljahres sind die schlimmste Zeit im Jahr, in der aber auch der höchste Umsatz erzielt wird.
Die Schreibwaren, die nun besorgt werden müssen, stellen für die Eltern oft eine regelrechte finanzielle Belastung dar, aber schließlich müssen die Kinder ja ausreichend Material für das tägliche Lernen haben. Dass die Verkäufer hier oft in missmutige Gesichter der Eltern blicken müssen, ist fast nicht zu vermeiden, vor allem, wenn zur hohen Geldausgabe auch noch stundenlanges Schlagestehen kommt.
Punkt für Punkt wird die Liste mit Schreibwaren abgearbeitet. Meistens bekommen die Eltern genauestens aufgelistet, was sie besorgen müssen; oftmals sogar die genaue Marke und eine Seriennummer. Hier ist ein wichtiger Aspekt, dass die Ausstattungen der Schüler möglichst gleich sind, um Neid und Konkurrenz auszuschließen. So wird ein Ordnersystem angeraten, bestimmte Hefte, die randlos oder mit einem Rand gefertigt wurden, und Umschläge aus Plastik oder Papier.
Zu den Schreibwaren, die hier besorgt werden müssen, gehören auch Lineale und Zirkel, Farb- und Filzstifte, aber auch Bucheinbindefolien und vieles andere. Natürlich muss der Füller ab und an erneuert werden, und auch für genügend Patronen muss gesorgt werden. In den höheren Klassen fallen auch Taschenrechner und Parabeln an, Geodreiecke und Formelsammlungen müssen gekauft werden.
